Weshalb eine CO2-Steuer falsch ist

Die CO2-Steuer geistert jetzt landauf, landab durch wohlfeile Sonntagsreden und wird sackweise von den Medien umhergeschüttet und es ist egal, ob man sich für oder gegen eine Abgabe auf CO2 oder sonstige Ausgasungen bekennt – wer »vorne sein« will, muss sie parat haben.

Der ökologisch bewusste Wähler will es so. „Weshalb eine CO2-Steuer falsch ist“ weiterlesen

Weitere Maßnahmen für einen Neustart

Dies ist die Fortsetzung von »8 Maßnahmen, die einen Neustart ermöglichen«.

Wir sind die erste Generation, die über das nötige Wissen und über genügend materielle und technologische Möglichkeiten verfügt – aber wir sind die letzte Generation, die noch aus freier Entscheidung handeln kann, um Schlimmstes zu verhindern.

Wir müssen handeln – für verhandeln ist keine Zeit mehr, wenn wir den ökologischen Kollaps der Erde noch verhindern wollen. „Weitere Maßnahmen für einen Neustart“ weiterlesen

Die Schreiberlinge stehen auf der falschen Seite

Die Presse beruft sich gern auf ihren Status als »vierte Macht«.
Leider wird sie viel zu selten ihrem eigenen Anspruch gerecht. „Die Schreiberlinge stehen auf der falschen Seite“ weiterlesen

Die AfD macht nicht glücklich

Auf den Nachdenkseiten ist ein Artikel von Jens Berger erschienen unter dem Titel »Glückliche Menschen wählen nicht die AfD«, den ich ziemlich lesenswert finde, hier in Teilen zitiere und danach ein wenig von meinem Senf hinzufüge.

2014 zog die AfD im Osten Deutschlands in die ersten Landtage ein und die Aufregung des politisch-medialen Komplexes war groß. Heute – fünf Jahre später – feiern die Volksparteien der alten Bundesrepublik es schon als großartigen Erfolg, ihre Rolle als stärkste Kraft auf Landesebene mit hauchdünner Mehrheit gegen die AfD verteidigt zu haben. Der oft emotional und chronisch inhaltsleer geführte »Kampf gegen Rechts« sollte spätestens jetzt als gescheitert gelten. […]

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Nomen est omen – english version

I have seen just an interesting Screenshot on Facebook which arranges me to think anew about this question.

»If the words are wrong, then what they say is not meant. If what is said is not true, then the works are not right. If the works do not thrive, customs and arts will be spoiled.
Therefore, make sure that the words are correct. That’s the most important thing of all.«
(Confucius (551-479 BC), Chinese philosopher, responsible for the social and social order of China)
Source: http://www.zitate.de/db/ergebnisse.php?sz=4&stichwort=&kategorie=&autor=Konfuzius

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Nomen est omen

»Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste.
Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.«
(Konfuzius (551-479 v.Chr.), chin. Philosoph, bestimmend für die Gesellschafts- u. Sozialordnung Chinas)
Quelle: http://www.zitate.de/db/ergebnisse.php?sz=4&stichwort=&kategorie=&autor=Konfuzius

Gerade habe ich einen interessanten Screenshot auf Facebook gesehen, der mich dazu veranlasst, über diese Frage neu nachzudenken.

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Wenn einer eine Stelle sucht

…dann kann er was erleben.

Und das geht schneller, als man glauben mag, nämlich direkt und unmittelbar vom Start weg.

Großartig!

Üblicherweise ist es ja so, dass die Einzelperson als Arbeitskraft-Anbietender – also der Arbeitgeber (!) – beim Unternehmen xy vorstellig wird und sich möglichst von seiner besten Seite zu zeigt, um den begehrten Arbeitsplatz zu bekommen und die anderen Bewerber auszustechen.

Wenn man jedoch den Spieß mal umdreht und betrachtet, wie sich die präsentieren, die doch ach so händeringend nach den allenthalben so furchtbar fehlenden Arbeitskräften suchen – also die Arbeitnehmer (!), die die Arbeitskraft nehmen und auswringen – sieht die ganze Sache oft auch ganz schnell ganz anders und vor allem ziemlich blamabel aus – für die Unternehmerseite. „Wenn einer eine Stelle sucht“ weiterlesen

Hier bin ich – die Suche hat ein Ende. Eine Stellenausschreibung

Mein Kopf und deine Beine

Sehr geehrte Damen und Herren,
du/ihr/Sie suchst/sucht/suchen nach Fehlern?

Ich finde sie – und kenne die Verbesserungsmöglichkeiten.
Und deshalb empfehle ich dir/euch/Ihnen, mich als Mitarbeiter einzustellen. „Hier bin ich – die Suche hat ein Ende. Eine Stellenausschreibung“ weiterlesen

Kohleausstiegsförderung mal auf gerechte Weise gedacht

Als Ausgleich für den Kohleausstieg und Förderungsleistung für die betroffene Region in der Lausitz werden von der Regierung in Berlin 40.000.000.000 (40 Milliarden) Euro ausgerufen.

Betroffen sind vom Kohleausstieg nach einschlägigen Meldungen wohl um die 20.000 Arbeitsplätze. „Kohleausstiegsförderung mal auf gerechte Weise gedacht“ weiterlesen

Replik auf »Gegen den Klimawandel helfen keine Schülerdemos«

Professor Straubhaar gesellt sich in die Gruppe derjenigen, die die »Friday for Future«-Bewegung verächtlich machen.

Und wie alle Kritiker hat er gar nicht verstanden, was da klimatisch auf uns zukommt und was die Unterschiede zur Vergangenheit sind bei der Wahl der Mittel zu einer möglichen Schadensminderung – für eine Gefahrenabwehr ist es schon lange zu spät. „Replik auf »Gegen den Klimawandel helfen keine Schülerdemos«“ weiterlesen

Wahlwarnung

Da wir ja nun bald Landtagswahlen in Sachsen haben und Umfragen sagen, dass Vielen die AfD als »erste Wahl« erscheint, muss ich mal was loswerden.

An die Hasser, die »Wutbürger« und an alle Beifallklatscher

„Wahlwarnung“ weiterlesen

Replik auf »Was wäre, wenn unsere Rohstoffe gar nicht knapp wären?«

Vince Ebert ist Diplomphysiker und Kabarettist aus Frankfurt. Für »Spektrum.de« schreibt er alle zwei Wochen seine Kolumne »Vince Ebert extrapoliert«.

Heute möchte ich auf seine Extrapolation replizieren, die unter https://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-unsere-rohstoffe-gar-nicht-knapp-waeren/1658694 erschienen ist.

Ein paar seiner gedanklichen Ansätze scheinen auf den ersten Blick nicht uninteressant, aber sie sind weder neu, noch treffen sie den eigentlichen Kern der Warnungen, auf die er Bezug nimmt. „Replik auf »Was wäre, wenn unsere Rohstoffe gar nicht knapp wären?«“ weiterlesen

Armut und Gesundheit

Ich habe heute im Fernsehen die Dokumentation »Wie der letzte Penner? – Obdachlose in Deutschland« gesehen und war von dem dort auch vorgestellten Prof. Dr. Trabert aus Mainz sehr beeindruckt. „Armut und Gesundheit“ weiterlesen

Zwei nutzlose Jahre?

[aktualisiert am 23.1.2020]

Seit zweieinhalb Jahren schreibe ich in diesem Blog über das Grundeinkommen. Seit zwei Jahren diskutiere ich auf Facebook über das Grundeinkommen und verweise immer auf meine Artikel hier.
Und immer drehen sich in den verschiedenen Gruppen weitestgehend die gleichen Personen um immer die selben polemischen Angriffe gegen die Idee eines Grundeinkommens.
Und auch die Personen, die diese polemischen Angriffe fahren, sind immer die selben. „Zwei nutzlose Jahre?“ weiterlesen

Schweinefleisch oder Religion?

Ich muss nochmal darauf einschlagen.

Im Fratzenbuch habe ich das gelesen:

Kann man überhaupt gläubige Menschen integrieren, wie wir es uns vorstellen? […]
Meine Meinung, nö ich muss mich an keine Religion anpassen, berührt sie meinen Alltag!
Und haben wir Schulpflicht gehört Sport und Schwimmunterricht auch dazu. […] Man sollte vor allem Kinder vor religiösen Eigenarten eigentlich versuchen zu schützen.

Naja… Da muss man schon wieder achtgeben, wie man formuliert und was man eigentlich meint – hier ist man schnell auf »dünnem Eis« unterwegs.
Grundsätzlich muss man natürlich erst einmal darüber sprechen, was man unter »Integration« verstehen will. „Schweinefleisch oder Religion?“ weiterlesen

Kita-Schweinefleisch versus Flüchtlingswasserleichen

Kurze Anmerkung auf Facebook:

Ist schon absolut unglaublich, daß es tagelang in den Medien breitgetreten wird, daß es in einer Kita jetzt kein Schweinefleisch mehr gibt und zeitgleich wieder hunderte Flüchtlinge ertrunken sind, weil ihnen keiner half und Boote in Italien nicht mehr anlegen dürfen!!

Kurzer Kommentar von mir:

Naja, unsere Kitas liegen einfach näher, als das Mittelmeer.
Wenn bei uns am Ost- oder Nordseestrand Leichen angespült würden, sähe das vielleicht anders aus. „Kita-Schweinefleisch versus Flüchtlingswasserleichen“ weiterlesen

Schweinefleisch vom Speiseplan gestrichen

Aktuell kocht ja eine Diskussion hoch, die eine Frage diskutiert, von der sich wohl viele Menschen berührt sehen.

Auf Facebook begegnete mir folgender Kommentar (Auszug):

»…wenn es nur ein Gericht gibt, finde ich es richtig, wenn es nicht Kinder einer religiösen Glaubensgemeinschaft ausschließt (neben Muslime sind es auch unsere jüdischen Mitbürger). Aber solche Gedanken, dass unsere bisherigen Traditionen und Gebräuche Menschen ausschließen, sind wohl einigen fremd.«

Der Vorwurf geht völlig fehl, denn der »Ausschluss«, der hier latent als »Diskriminierungsvorwurf« vorgetragen wird, ist gar keiner. „Schweinefleisch vom Speiseplan gestrichen“ weiterlesen

Reisescham ist angebracht

Gerade habe ich einen Artikel von Julia Friese unter dem Titel »Bleibt verdammt noch mal zu Hause!« gelesen und ein paar der Kommentare dazu – sehr interessant.

Flugscham reicht nicht. Reisescham ist angebracht. Touristen glotzen blöd, zerstören Kulturen und hassen sich letztlich selbst dafür. Polemik einer Japanreisenden

Vor kurzem habe ich in einer Bibliothek bei einem »Resteverkauf« ein Büchlein aus Ende der 60er Jahre gekauft, das da heißt: »Merk-Würdiges von A-Z – ein kluges Taschebuch für Jedermann« von Werner Lenz, erschienen im Praesentverlag Heinz Peter. Dort stehen sehr viele sehr interessante Sachen. Unter anderem finde ich das Folgende sehr zu dem Artikel von Julia Friese passend, weshalb ich das hier mal zum Besten gebe. „Reisescham ist angebracht“ weiterlesen

Egoistenschwein

Im Artikel »12: und Gefräßig – (Dumm, Faul und Gefräßig – Teil 3)« habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob wir »von Natur aus gierig« sind und möchte heute dieses Thema noch einmal betrachten.

Ich halte genau diese Fragestellung für fundamental, weil hier tief verwurzelte Meinungen feststecken, die aufgelockert werden müssen, damit wir mehrheitlich den Blick frei bekommen auf eine mögliche positive Zukunft und für ein friedliches Miteinander.

Und um möglichst angstfrei in die Zukunft blicken zu können, muss man vorher in die Vergangenheit schauen. „Egoistenschwein“ weiterlesen