Der herbeigeredete Rassismus

Das »Neue Deutschland« fragt: »Ist es legitim, nicht weiße Menschen in Deutschland nach ihrer Herkunft zu fragen? Sanaz Azimipour meint: Nein, das ist es nicht!« (https://www.nd-aktuell.de/artikel/1158007.diskriminierung-die-schwierige-frage-nach-der-herkunft.html). „Der herbeigeredete Rassismus“ weiterlesen

SARS-Cov-2 »Corona« ist völlig harmlos

Am 24.1.2020 wurde der erste Fall SARS-Cov-2 »Corona« in Deutschland registriert und gemeldet. Seitdem sind ungefähr 15 Monate oder 64 Wochen oder 452 Tage vergangen.

In dieser Zeit sind laut Johns Hopkins University bisher 80.353 Menschen »im Zusammenhang mit SARS-Cov-2« (deutscher Amtsjargon) gestorben. „SARS-Cov-2 »Corona« ist völlig harmlos“ weiterlesen

Die dritte Welle

Da hat sich mal jemand richtig Mühe gemacht.

Ich verfolge ja das Corona-Geschehen von Beginn an sehr aufmerksam und gelegentlich habe ich hier auch schon dazu geschrieben und leider werde ich bei persönlichen Gesprächen oder z. B. im Fratzenbuch ausgelacht, wenn ich den Mahnungen des Herrn Lauterbach beipflichte oder ich werde sogar direkt angegriffen, wenn ich zum Schulboykott aufrufe… „Die dritte Welle“ weiterlesen

Leseempfehlung: »Es gibt ein Problem, wenn Kinder Schule verlernen«

Die »Zeit« hat mit dem Bildungsforscher Heinz Bude (»Bildungspanik – Was unsere Gesellschaft spaltet«, ISBN: 978-3423347938 und »Gesellschaft der Angst«, ISBN: 978-3868542844 – hier ein Interview zum zweitgenannten Buch.) ein Interview geführt, in dem die aktuelle, pandemiebedingte Situation der Schüler/innen besprochen wird. „Leseempfehlung: »Es gibt ein Problem, wenn Kinder Schule verlernen«“ weiterlesen

Ein Elternbrief vom 12.3.2021

Diesen Brief habe ich übersandt bekommen und seine Veröffentlichung ist mir vom Verfasser erlaubt worden. Als Vorlage diente mein Brief »Unfassbares Politikversagen«.

Sehr geehrter Herr Jahn,

vielen Dank für Ihre Mühe, sich so einen „Brandbrief“ auszudenken. Respekt!
Wir haben Ihre Vorlage genutzt und werden den Brief an verschiedene Stellen senden (Kultusministerium, Stadt Leipzig, Kulturamt, etc.).
Wir senden Ihnen eine Kopie zu. Vielleicht machen es ja mehrere Eltern, damit es irgendwann was bringt. Wir sind sehr gespannt, ob es überhaupt eine Reaktion gibt.

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Familie J.

Sehr geehrte Damen und Herren, „Ein Elternbrief vom 12.3.2021“ weiterlesen

Unfassbares Politikversagen

An die Landesregierung Sachsen,
an die Ministerien für Kultus und für Gesundheit:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Verordnung wird eine Testpflicht für Schulkinder und Lehrkräfte angeordnet, obwohl keine Tests verfügbar sind.
Es wird darüber nachgedacht, wie man eine gute Testung organisieren und durchführen könnte, nachdem man Tests als Strategie der Pandemiebekämpfung erkannt und verbindlich festgelegt hat.

Ich protestiere auf das Schärfste gegen eine so absurde Vorgehensweise! „Unfassbares Politikversagen“ weiterlesen

Thunderbird – Adressbuch – Anzeigename ändern

Heute mal wieder ein Software-Tipp, der mich ein wenig Mühe und Sucherei gekostet hat, aber der mir für meine tägliche Arbeit wichtig ist und dessen Lösung mir künftig ziemliche Nerverei erspart. „Thunderbird – Adressbuch – Anzeigename ändern“ weiterlesen

2020 – Ein wilder Ritt

ACDC spielt »Hells Bells« und irgendwie finde ich das ziemlich passend für dieses zu Ende gehende Jahr 2020.

Corona hat uns ordentlich durchgeschüttelt – ein Vorgeschmack auf das, was Mütterchen »Natur« so drauf hat und wie lächerlich wir in Wahrheit sind.

Wir sollten wirklich mehr Demut lernen.

Als Schulelternsprecher und als Papa bin ich heilfroh, dass wir an der »Ratzelschule« sind – ich habe von anderen Schulen wenig Positives gehört. Allerdings gehört zur Wahrheit, dass es immer an allen Beteiligten liegt, wie man Situationen bewältigt, die vom Gewohnten abweichen. Hier an dieser Stelle ein großes Lob an das Kollegium und die Schulleitung, an die aktiv beteiligten Eltern und an die Schülerschaft für die Disziplin und das Durchhaltevermögen, die Freundlichkeit im Umgang, die Gelassenheit bei allem Stress, die aktiv-positive Auseinandersetzung und vor allem für den vorausschauenden Umgang mit den vielfältigen Fragestellungen, die uns den Schulalltag durcheinandergewirbelt haben.

Es hat sich gezeigt, dass es in der Realpraxis vor allem Anderen auf eins ankommt: man muss miteinander reden – und offen bleiben für Sorgen und Nöte der jeweils Anderen. Dann kann man jedes Problem lösen.

Wenn ich doch nur den politischen Entscheider/innen auch die gleichen positiven Merkmale und Verhaltensweisen bescheinigen könnte… Vieles hätte besser laufen können, nein müssen. Aber wir mussten wieder einmal eindrucksvoll erleben, dass Profit und »die Wirtschaft« wichtiger sind als alles andere. Dass (nicht nur wahrscheinlich) ziemlich viele Menschen nicht hätten sterben müssen, wenn man konsequenter auf die Wissenschaftler und Fachleute gehört und schneller mit strikteren Maßnahmen gegen die Ausbreitung von SARS-Cov-2 gehandelt hätte. Aber wie immer sind die Mahner/innen verlacht worden und nun – ausgerechnet zu Weihnachten – sitzen wir in der fettesten Ausbreitungswelle des ganzen Jahres. Schöne Bescherung!

Unsere Entscheider/innen verhalten sich wie die berühmten drei Affen: nichts sehen, nichts hören und nichts sagen wollen – es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Klimawandel, Hunger, Armut, Kriege und jetzt Pandemie – nichts, aber auch rein gar nichts hat der Politikzirkus unter Kontrolle, geschweige denn, dass auch nur ansatzweise irgend etwas tatsächlich und wahrhaftig gegen die bekannten Probleme getan wird. Wohin man sieht, welche Zeitung man auch aufschlägt oder welche Debatte man auch verfolgt – niemand (von den derzeitigen Entscheider/innen) ist an Kooperation, an aktiv-positiver Zusammenarbeit zur wirklichen Lösung der vielfältigen Probleme interessiert. Die Politiker hängen ihr Fähnlein in jeden beliebigen Wind und scheren sich einen Teufel um die Belange der Menschen – wohin man hört und liest: nichts als Gedresche von leerem Stroh oder gar offene Lügen.

Wir sollten die Politiker in die Wüste schicken und die Geschicke unserer Gesellschaft in breit verteilte Verantwortungen legen – Berufspolitiker haben sich als grundsätzlich ungeeignet erwiesen.

Meine Gedanken sind bei denen, die buchstäblich mit letzter Kraft versuchen, eine möglichst gute medizinische Versorgung für die Kranken zu sichern.

Meine Gedanken sind bei denen, die wir schlecht bezahlen, damit sie sich um unsere Alten und Gebrechlichen zu kümmern, die wir in Bewahranstalten abgeschobenen haben (weil uns das Wirtschaftssystem dazu zwingt).

Meine Gedanken sind bei denen, die (w)irre Politikentscheidungen in der Praxis handhaben müssen.

Meine Gedanken sind bei denen, die nicht wissen, wohin mit ihren Kindern, weil alles geschlossen ist und die Arbeitgeber vollen Einsatz verlangen.

Meine Gedanken sind bei denen, die gnadenlose Vermieter haben, die trotz Null-Einnahmen volle Miete verlangen.

Meine Gedanken sind bei denen, die Anträge auf dringend notwendige Hilfen gestellt haben und nachträglich zu Betrügern gemacht werden, weil das heute Gültige morgen rückwirkend für ungültig erklärt wird.
Haha, reingefallen. Ihr habt doch nicht geglaubt, die versprochenen Hilfen wären ernstgemeint? Es tut uns (kein bisschen) leid, aber wir haben nicht etwas sondern uns versprochen…

Eins hat uns das Virus gezeigt: Nächstenliebe ist nicht nur unbezahlbar, sondern überaus selten zu finden.

Paragrafenreiterei ist ja so sehr viel einfacher – und Beifallklatschen billiger.

Ich wünsche mir und uns, achtsamer gegeneinander zu sein – im kleinen wie auch im größeren und im globalen Zusammenhang.

Denn wenn wir nicht allen unseren »Nächsten« in jeder Lebensform, Kultur und Herkunft den selben Respekt entgegenbringen, wie wir ihn für uns einfordern und ihnen nicht die selben Rechte einräumen, wie wir beanspruchen, wird es kein gutes Ende nehmen mit uns.

Ich wünsche Euch friedliche, besinnliche und (soweit möglich) frohe Weihnachten und uns allen ein besseres Jahr 2021.

Viele Grüße
Detlef Jahn

»Diskriminierende Sprache«, »geschlechtergerechte Sprache«, Sprachfaschismus?

[Nachtrag/Ergänzung am 21.7.2020 unten angefügt]

Im Fratzenbuch gab es eine Diskussion zum Thema »diskriminierende Sprache«. Anlass war die angekündigte Umbenennung des U-Bahnhofes Mohrenstraße in Berlin – siehe dazu auch diesen Artikel in der »Berliner Morgenpost«. Auch in Bezug auf »geschlechtergerechte Sprache« kann man beinahe die selbe Diskussion führen: Welchen Sinn hat das? Oder auch – welche immer die wichtigste aller Fragen ist und deshalb die erste zu stellende: Wem nützt es? „»Diskriminierende Sprache«, »geschlechtergerechte Sprache«, Sprachfaschismus?“ weiterlesen

Feindbild Polizist?

interessant…

Da war ich mal drei Tage nicht da und schon beim ersten Blick ins Fratzenbuch ergibt sich ein Anlass für einen neuen Artikel.

Nach den ›Krawallen von Stuttgart‹ (In Stuttgart haben Hunderte in der Nacht vom 20. zum 21. Juni 2020 randaliert, Scheiben eingeschlagen und Geschäfte geplündert und sich teilweise heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.) wurde unter einem bei FB verlinkten Artikel zu diesem Ereignis über Polizeigewalt diskutiert, was ich hier aufgreife. „Feindbild Polizist?“ weiterlesen

Schelte aus dem Spiegel – Teil vier

[Fortsetzung von »Schelte aus dem Spiegel – Teil drei«]

Ralf Krauter hat für den Deutschlandfunk den Medizinstatistiker Gerd Antes nach seiner Meinung zum aktuellen Umgang mit der COVID-19-Pandemie befragt. In diesem Interview – betitelt mit »Viele Faktoren haben wir nicht mal ansatzweise begriffen« – sagt der Statistiker ein paar interessante und erschreckende Dinge – er redet ordentlich Klartext, was mir sehr gut gefällt. „Schelte aus dem Spiegel – Teil vier“ weiterlesen

Schelte aus dem Spiegel – Teil drei

[Fortsetzung von »Schelte aus dem Spiegel – Teil zwei«]

Gestern veröffentlicht der Tagesspiegel unter der Titelzeile »Warum Covid-19 die Ärmsten besonders hart trifft« einen Artikel, in dem uns Binsenweisheiten und unfassbarer Zynismus begegnen, aber in dem uns auch in dieser Hinsicht »das Virus« den Spiegel vorhält und uns die bösartige Fratze des Kapitalismus zeigt. „Schelte aus dem Spiegel – Teil drei“ weiterlesen

Weshalb die Nutzung der »Corona-App« ein Fehler ist

1. Die »App« verlangt, dass Bluetooth eingeschaltet bleibt.

Da brauchen wir nicht erst »Corona« – Dazu kann man schon lange vielfältige Informationen finden – vor allem sehr gute Ratschläge, wie man mit Bluetooth umgehen sollte: „Weshalb die Nutzung der »Corona-App« ein Fehler ist“ weiterlesen

Schelte aus dem Spiegel – Teil zwei

[Fortsetzung von »Schelte aus dem Spiegel – Teil eins«]

Vorgestern habe ich im Artikel »Das Virus hält uns den Spiegel« ziemlich heftig Kritik geübt. Wahrscheinlich wird das sehr vielen Menschen nicht gefallen haben, weshalb ich ein paar Dinge zurechtrücken möchte.

Nochmal wegen der Schelte gegen Eltern

„Schelte aus dem Spiegel – Teil zwei“ weiterlesen

Schelte aus dem Spiegel – Teil eins

Gestern habe ich im Artikel »Das Virus hält uns den Spiegel« ziemlich heftig Kritik geübt. Wahrscheinlich wird das sehr vielen Menschen nicht gefallen haben, weshalb ich ein paar Dinge zurechtrücken möchte. „Schelte aus dem Spiegel – Teil eins“ weiterlesen

Das Virus hält uns den Spiegel

Aktuell wird allenthalben über die ach so furchtbaren Folgen der »Corona-Krise« und der »Lockdown«-Beschränkungen lamentiert.

Man muss sich das mal vorstellen: Wir verlieren wahrscheinlich sechs oder vielleicht sogar sieben Prozent von unserem Überfluss. Wir müssen bestimmt alle bald sterben – also das sowieso, aber jetzt erstmal wegen der furchtbaren Krise.

Was leider viel zu wenig oder gar nicht diskutiert wird – zumindest nicht in den einschlägigen offiziellen »Medien« – ist die Fragestellung, was uns diese Pandemie alles so aufzeigt. „Das Virus hält uns den Spiegel“ weiterlesen

Luxus- oder Grundeinkommen?

[Aus gegebenem Anlass – an die …ähm… Leute, die schon wieder aus ihren Löchern kriechen und über den Artikel mosern, weil sie zwar vielleicht lesen können, aber eben leider nicht verstehen:
Nein, es geht in dem Artikel NICHT darum, wie hoch ein Grundeinkommen sein sollte, sondern darum, WAS mit einem Grundeinkommen abgedeckt sein soll/kann/muss.]

Es muss mehr darüber gesprochen werden, was in den Warenkorb gehört, wenn wir über »Existenzsicherung und Teilhabe« reden.
Denn nur, wenn ich einen vernünftigen Warenkorb habe, kann ich einen vernünftigen Wert für ein Grundeinkommen ermitteln. „Luxus- oder Grundeinkommen?“ weiterlesen

Auch du: Hilf mit gegen Corona SARS-2 COVID-19!

Ich bin heute auf eine Seite gestoßen, über die Jede/r aktiv dabei helfen kann, wirksame Mittel gegen das Coronavirus (oder auch gegen andere Krankheiten) zu finden. Die Mithilfe besteht darin, einen Teil der eigenen (aktuell nicht genutzten) Rechenleistung des eigenen Computers den Forschern zur Verfügung zu stellen. „Auch du: Hilf mit gegen Corona SARS-2 COVID-19!“ weiterlesen

Fernbleiben von der Arbeit, wenn Schule schließt

Auf n-tv.de habe ich einen aktuell interessanten Artikel gefunden, den ich hier mal teilen möchte.

Ich weise darauf hin, dass dieser Blogartikel und auch der verlinkte Artikel keine verbindliche Rechtsberatung darstellen, sondern nur eine allgemeine Information anbieten.

Im konkreten Einzelfall muss Jede/r selbst ihre/seine individuelle Situation prüfen (lassen) und einen eigenen Rechtsbeistand befragen.
Tipp:
Die Gewerkschaften bieten in den meisten Fällen Rechtsberatungen und auch konkrete Vertretung rund ums Arbeitsrecht – ein klarer Grund mehr, Gewerkschaftsmitglied zu sein oder schnell zu werden… „Fernbleiben von der Arbeit, wenn Schule schließt“ weiterlesen

Aktueller Stand zu Corona-Infektionen 2020-03-14

Hallo allerseits,

ich möchte helfen, das Wirrwarr ein wenig zu entfitzen, da leider in den angeblich »sozialen Medien« viel Unsinn kursiert und in den verschiedenen Chats offenbar die Wellen ziemlich hoch schlagen. „Aktueller Stand zu Corona-Infektionen 2020-03-14“ weiterlesen