Kohleausstiegsförderung mal auf gerechte Weise gedacht

Als Ausgleich für den Kohleausstieg und Förderungsleistung für die betroffene Region in der Lausitz werden von der Regierung in Berlin 40.000.000.000 (40 Milliarden) Euro ausgerufen.

Betroffen sind vom Kohleausstieg nach einschlägigen Meldungen wohl um die 20.000 Arbeitsplätze.

Mit einer Fördersumme von 40 Mrd. EUR könnte man

  • diesen 20.000 Betroffenen jeweils 151,5 Jahre lang jeden Monat 1.100 EUR auszahlen oder
  • 111 Jahre lang jeweils 1.500 EUR pro Monat oder
  • man könnte 44.444 Menschen 50 Jahre lang jeden Monat 1.500 EUR auszahlen oder
  • an 85.470 Menschen 30 Jahre lang 1.300 EUR monatlich oder
  • es könnten 256.410 Menschen jeden Monat 1.300 Euro erhalten – zehn volle Jahre lang.

Was für eine Leistungsfähigkeit da frei würde – kein Konzern auf der Welt könnte da mit- oder gegenhalten…!

Welche positive Energie sich in der Region entfalten könnte, welche Gestaltungskraft!

Das wäre mal ein Experiment, das sich lohnte.

Dafür sollten die Betroffenen auf die Straße gehen und sich nicht wegbewegen, bis sie es erreicht haben!

Wie denkst du darüber?
Sag deine Meinung – hinterlass einen Kommentar – teile diesen Artikel – herzlichen Dank dafür.

Viele Grüße
Detlef Jahn

Bitte teile diesen Beitrag - vielen Dank.

2 Gedanken zu „Kohleausstiegsförderung mal auf gerechte Weise gedacht“

    1. Die Idee finde ich sehr gut – auch der Artikel gefällt mir.
      Die Konzeption des Modellversuches finde ich viel zu eng und viel zu klein gedacht.
      Bei den früher gezahlten und heute ausgelobten Geldmengen und vor allem auch basierend auf den bisherigen weltweit ja schon in der Realpraxis gewonnenen Erfahrungen sollte man deutlich mutiger rangehen und größer denken – erst recht, wenn man einen Erkenntnisgewinn erreichen will, der wenigstens annähernd an Echtsituationen heranreicht.
      Die Höhe der Grundeinkommen sollte bei mindestens 1.140 EUR liegen – siehe mein Artikel »Es geht immer ums Geld«:

      Ein Grundeinkommen könnte also im ersten Schritt in der Höhe der aktuellen Pfändungsfreigrenzen festgelegt und eingeführt werden. Hier bedürfte es keiner großartigen Diskussionen und man würde dafür mit ziemlicher Sicherheit breite Zustimmung erhalten.

      Die Höhe bei Einführung eines Grundeinkommens läge also bei 1.140 € – entsprechend angepasst, wenn sich Pfändungsfreigrenzen ändern. Zugrunde gelegt ist hier der Wert für eine Einzelperson ohne Unterhaltsverpflichtung, zurzeit also 1.139,99 € laut aktueller Pfändungstabelle, Stand 1. Juli 2017.

      Den ersten Zyklus würde ich auf drei Jahre legen und mit 10.000 Menschen »fahren«.
      Den zweiten Zyklus würde ich deutlich ausweiten und ebenfalls drei Jahre auf mindestens 50.000, besser auf 100.000 Menschen auslegen.
      Und ich würde unbedingt sofort mit der Auszahlung beginnen, damit in der Übergangszeit sich die Menschen auf ein Grundeinkommen eingewöhnen können und damit ein Grundeinkommen bereits jetzt seine Wirkungen entfalten kann.
      Ein Grundeinkommen hat gravierende Auswirkungen auf das Wirtschaftsverhalten von Menschen und damit auch auf ökologische Wirkungen – hoffentlich positiv.
      Für »Spielereien« haben wir keine Zeit mehr.
      Wenn wir auf den realen Beginn eines Kohleausstiegs warten, ist es zu spät.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.